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Arcadi Volodos´ persönliches Liszt-Porträt
Die aktuelle CD „Volodos plays Liszt”
Volodos´ Liszt-Porträt beginnt mit berühmten Stücken aus den „Pilgerjahr”-Heften „Schweiz” und „Italien”, für die sich Liszt Mitte der 1830er auch von Michelangelo-Skulpturen („Il Penseroso”) und Raffael-Gemälden („Sposalizio”) inspirieren ließ. Neben diesen Klangstimmungsbildern begegnet man dem Klangillustrator Liszt („Die Vogelpredigt”, 1863), dem Bach-Verehrer („Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”) und dem Wagner-Freund, der mit seiner dunklen, farbintensiven Elegie „Die Trauergondel Nr.2” den Tod Wagners im Februar 1883 vorausgeahnt hatte. Mit dem Nocturne „En rêve”, das Liszt in seinem vorletzten Lebensjahr 1885 komponierte, beendet Volodos schließlich seine Hommage an den Klavier- und Klangrevolutionär Liszt.
Preis der deutschen Schallplattenkrititk, Diapason DŽOr
5-Sterne-Rezension in Gramophone
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