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Zu den Konzerten in Deutschland im Herbst 2008 „Wie ein Teufel an den Tasten: Star-Pianist Arcadi Volodos versetzte sein Publikum in verzücktes Staunen - Arcadi Volodos hat's in allen Fingern. Wortwörtlich: Wenn seine Finger die Klaviertasten fast unmerklich drücken, vernimmt man jedes Mal einen deutlichen, tragenden, unendlich zarten Ton. Auf dem Klavier kann er einfach alles […]. Den grandiosen Abend in der Laeiszhalle eröffnete der Russe mit Franz Schuberts Sonate "G-Dur D 894". Seine Darbietung des Stücks war ein ständiges Ausreizen der Klangmöglichkeiten seines Arbeitsinstruments: Sphärische Töne wechselten mit drohendem Grollen und versetzten die Zuhörer in verzücktes Staunen. Mit Maurice Ravels "Valses nobles et sentimentales" steigerte sich diese Verzauberung - Volodos träumte und malte, fand berauschende Farben von geradezu meditativer Zeitlosigkeit. Den Höhepunkt erreichte das Konzert mit Franz Liszts "Dante-Sonate": Der 36-Jährige ließ die Finger laufen wie ein Teufel. Sein Spiel war reine Tastenakrobatik, grenzte ans Wundersame. Die vertracktesten Passagen meisterte er ohne den geringsten Kraftaufwand. So stand Volodos, nach fünf Zugaben, entspannt auf der Bühne und wirkte, als hätte er sich gerade erst warm gespielt.“
„Aus einer anderen Dimension - Wie soll man eine Kritik schreiben, wenn das Herz nur voll Freude ist? Aber die beste Musik ist ja die, die zu Herzen geht. In dem Konzert mit Arcadi Volodos blieb nichts zu wünschen übrig. Schon die ersten Takte der Schubert Sonate in G-Dur D894 lockten mit pulsierenden Pianissimo-Akkorden hinein in den musikalischen Sog, der sich bis zur letzten Sekunde fortsetzen sollte. Volodos spielte beseelt und dynamisch sehr differenziert. Die Pianissimi im Trio des dritten Satzes schienen aus einer anderen Dimension zu kommen. Maurice Ravels „Valses nobles et sentimentales” […] führen aber in eine impressionistisch flirrende Klangwelt. Volodos spielte mit traumhafter Sicherheit und äußerster Klarheit […]. Die Dante-Sonate von Franz Liszt ist programmatisch an die Schilderung des Inferno aus der Göttlichen Komödie angelehnt. […] Dass Volodos über eine geradezu unbegreifliche Technik verfügt, ist bereits eine Binsenweisheit. Was ihn aber zu weitaus mehr als einem Übervirtuosen macht, sind seine fesselnde musikalische Gestaltung und seine höchste Anschlagskultur, die jedem Ton ein großes Maß an Farbe und Schönheit verleiht.“ (WAZ, zum Konzert in Duisburg)
„Ein furioses Konzert der Spitzenklasse - Der junge Pianist blieb im voll besetzten Parkett der Mercatorhalle seinem schon jetzt legendären Ruf nichts schuldig. Zum Auftakt meisterte Volodos die große Sonate in G-Dur von Franz Schubert. Ein verinnerlichtes Spiel ohne Extravaganzen, durchzogen von leiser, unsentimentaler Melancholie, veredelt durch feinste dynamische Abstufungen bis hin zu einem phänomenal klingenden Pianissimo und einer schier unerschöpflich differenzierten Anschlagskultur. Reminiszenzen an Wiener Tanzmusik bleiben angedeutet und klingen wie eine Erinnerung aus weiter Ferne. Ein unerhört konzentrierter, pianistisch ausgefeilter und geistig tiefgründig reflektierter Vortrag. Nach der Pause zauberte Volodos mit Maurice Ravels "Valses nobles et sentimentales", acht Miniaturen, die stilistische Flexibilität erfordern und von Volodos mit gleicher Intensität bedacht wurden. Auch hier zahlte sich seine Fähigkeit aus, den Klavierton wie ein Sänger oder Streicher formen, wandeln und entmaterialisieren zu können. Das Klangbild leuchtete in lupenreiner Transparenz, wobei er den angedeuteten Walzergehalt genau so geheimnisvoll entrückt freilegte wie in der Schubert-Sonate. Mancher, der Volodos aus früheren Jahren als irrwitzig virtuosen Tastenakrobat kannte, mag sich angesichts der introvertierten Zurückhaltung gewundert haben. Dass er nach wie vor über die Pranke eines Tigers verfügt, bewies er abschließend in der großen Dante-Fantasie von Franz Liszt, die in ihrer klanglich orchestralen Ausrichtung pianistische Grenzen sprengt. Faszinierend, wie traumhaft sicher er die aberwitzigen Tempo-, Stil- und dynamischen Wechsel des Werks bewältigen und übergangslos von wildesten Klangkaskaden in zerbrechlich zarte Gefilde umschalten kann. Ein Auftakt, der Maßstäbe setzte.“ (NRZ, zum Konzert in Duisburg)
Zum umjubelten Auftritt bei den Salzburger Festspielen 2008 „Arcadi Volodos spielte bei seinem sensationellen Festspiel-Solokonzert Werke von Schumann, Skrjabin, Liszt und Ravel“. „Arcadi Volodos ist technisch auf unfassbarer Höhe ohne jegliche Einschränkung.“ „Volodos ließ fein schattierte Klangkaskaden im Walzertakt vorüberrauschen, man staunte über das zarte Pianissimo des „Bröckerls“ am Klavier und bewunderte die enorme Spannkraft.“ „Völlig entfesselte Pianistik kam zum Schluss mit Franz Liszts „Après une lecture de Dante. Fantasia quasi Sonata“. Dunkle Nebel lichteten sich bis zu italienischer Helligkeit, kraftvolle Akkorde wechselten sich mit mediterranem Flimmern, abgetönte und grelle Farbeffekte entfalteten sich zwischen Hölle und Paradies zu überwältigender, fantastischer Fülle.“ „Arcadi Volodos zeigte sich im herbeigejubelten Zugabenteil noch steigerungsfähig mit höchster Artistik und ließ mit drei aberwitzigen Zugaben alle Anteil haben an seiner Freude mit der eigenen Virtuosität.“ (Salzburger Nachrichten)
„Der Ausnahmepianist Arcadi Volodos ließ bei seinem Konzert keine Sekunde Zweifel an seiner großen Kunst zu und begeisterte im Großen Festspielhaus mit einem sehr klug zusammengestellten Programm. ...... Beifallsstürme!“ (OÖNachrichten)
„Seit seinem Festspieldebüt 2002 sorgt der Pianist stets für triumphal gefeierte Aufführungen.“ „....überragend in seiner überwältigenden technischen Brillanz, unfassbar in der exzessiv präzisen Virtuosität, einzigartig in der Auslotung poetischer Tiefen.“ „Richtiggehend abheben und in irrlichternde Welten eintauchen konnte man in den Préludes und der Fis-Dur Etüde von Alexander Skrjabin. Raum und Zeit verschmelzen, nichts, aber auch schon gar nichts ist bei Arcadi Volodos aufgesetzt oder gewollt ausgestellt.“ „Klavier-Sensation, die naturgemäß allerhellsten Freuden-Jubel auslöste.“ (Kronen Zeitung)
„Mit Franz Liszt bekrönte der Pianist Arcadi Volodos sein Salzburger Solistenkonzert im Großen Haus. Was verpackt der 1972 geborene Russe nicht alles an Seitengedanken, an leisen Assoziationen, diese „Fantasia quasi Sonata“ aus den „Années de Pélerinage“.“ „...mit einer klug zusammengestellten Auswahl aus den Werken Alexander Skrjabins.“ ....Wie da die konventionelle Harmonik gleichsam versengt und verbrannt und in den „Guirlandes“ (op.73 Nr.1) entmaterialisiert wird!“ Klug, darauf mit Maurice Ravels „Valses nobles et sentimentales“ zu antworten. Und dann noch ein Ausflug in den deutschen Tann, mit Schumanns „Waldszenen“ op. 82“ ..... ein Nachklang von rarer poetischer Überzeugungskraft.“ (Wiener Zeitung)
„....einen feinsinnigen Interpreten. Wie eben Arcadi Volodos: Bald streichelt er über die Tasten, bald modelliert er unglaublich schwirrende Töne, bald lässt er den Virtuosen raushängen, bald wühlt er in innersten Gefühlen.“ „Sein Gefühl für das Leise, Zerbrechliche bewies er auch bei Ravels „Valses nobles et sentimentales“.“ „Mit Schumanns „Waldszenen“ begab sich Volodos in lyrisch-verinnerlichte Gefilde. ....auch hier punktete er mit feinsten Nuancierungen.“ „Zum Schluss: Liszts Dante-Sonate, die große Virtuosität mit starker Poesie verbindet.“ (Die Presse)
„Sein Liszt ist ein funkenschlagendes Vergnügen. Sein Klangsinn ist eminent, seine Treffsicherzeit fabelhaft und dem Leisen widmet er berückend schöne Töne.”
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